Fahrt nach Buchenwald 22./23.09.2018

18. Juni 2018

, ,

Geplant im Herbst 2018 – Um Anmeldungen wird jetzt schon gebeten.

Fahrt nach Weimar, zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald und zum Bauernkriegs-Panorama bei Bad Frankenhausen

 

Termin: Samstag 22. bis Sonntag 23. Sept. 2018     –     Voraussichtliches Programm:

Von Andreas Trepte – Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5

Abfahrt mit dem Bus am Samstag gegen 7:00  in Nürnberg –  Stadtführung in  Weimar  –  Um 14:00 Uhr Führung durch die KZ-Gedenkstätte in Buchenwald mit Dr. Ulrich Schneider (Bundessprecher der VVN-BdA) – Übernachtung in Weimar.

Sonntag: Nach dem Frühstück Besuch  des Bauernkriegspanorama bei Bad Frankenhausen (verbunden mit einer Führung).

Gegen 19:00 Uhr wollen wir wieder in Nürnberg zurück sein.

(Die vorgesehenen Abfahrts- Rückkehr- bzw.  Besuchszeiten können sich geringfügig ändern)

Preis mit allen Leistungen (Fahrt,  Übernachtung, Eintritt und Führungen) 130,-€  im DZ (150,-€ EZ);

Für Schüler, Studenten. und Geringverdiener: 80 €

 

200 Holocaust-Leugner bei Demo in Nürnberg – na und?!

2. Juli 2018

,

Keineswegs aus dem Nichts …

Der Rechtsschwenk der deutschen Politik ermöglicht nun auch neue Spielräume für Holocaust-Leugner und Antisemiten. Sie werden mehr, sie werden radikaler. Politik und Bürgertum verschweigen sich dagegen vollkommen. Nicht einmal medial wurde bislang (Stand 02.07.2018) das Ereignis in der selbsternannten Stadt der Menschenrechte Nürnberg kommentiert.

Das Nürnberger Bündnis Nazistopp zieht wie folgt Bilanz:

https://www.nazistopp-nuernberg.de/Juni-2018_index161.htm

„Große Teile der Nürnberger Stadtgesellschaft lehnen sich zurück, genießen einen sonnigen Samstagnachmittag und auf den Straßen sammelt sich ungestört das braune „Volk“ und hetzt wie zu Weimarer Zeiten. Es waren mehr als zweihundert Neonazis und Aktive der Holocaustleugner-Szene. Erstmals in den letzten Jahren waren es mehr extrem Rechte als GegendemonstrantInnen auf Nürnbergs Straßen. Ungestört durften mehrere RednerInnen übelste, radikalste antisemitische Hetze von sich geben. Eine wahrhaftige Schande für die angebliche Stadt der Menschenrechte. Am gestrigen Samstag war Nürnberg keine Stadt der Menschenrechte, sondern eine Stadt der rechten Menschen.

Wir dachten, zumindest Hitlergrüße und die offen nationalsozialistische Propaganda seien in der Bundesrepublik Deutschland tabu und juristisch entsprechend strafbewehrt. Werden nach dem Sterben der letzten Holocaust-Überlebenden jetzt wieder Jüdinnen und Juden zum Abschuss frei gegeben? Darf man jetzt wieder Jüdinnen und Juden „das Maul stopfen“, wie ein Redner gestern sagte? Darf man jetzt wieder offen behaupten, der Holocaust sei nicht einzigartig und überhaupt eine Erfindung der Juden?

Wenn das alles nun als Meinungsfreiheit durchgeht, dann ist, um Shakespeare zu zitieren, etwas faul im Staate Dänemark. Dann müssen wir im Umgang mit Holocaustleugnern und gewalttätigen Neonazis nach dem NSU-Skandal ein fortwährendes Staatsversagen feststellen. Wenn ein offen nationalsozialistischer Aufmarsch – ein aus der Schweiz stammender Redner lobte Hitlers mein Kampf und regte an, diese „Vorlage“ müsse man erneut „umsetzen“ – in einer der ehemaligen Hochburgen der NS-Bewegung ungestört und von Behörden unbehelligt organisiert werden kann, dann sind wir tatsächlich nicht so weit von 1933 entfernt, wie manche meinen.

Wir sind entsetzt und wütend. Was nützt es, Nürnberger Nazibauten für Millionen Euro zu restaurieren, wenn Neonazis und militante Holocaustleugner im Windschatten staatlicher Flüchtlingsabwehr und im Zuge des Aufschwungs rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien ihren erneuten Aufstieg proben?“

Endstation Rechts Bayern:

Demonstration für Holocaust-Leugner: Maximale Provokation, minimale Reaktion der Polizei

Unterstützt das Straßennamen-Projekt für den Widerstand!

19. Juni 2018

,

zwei von sechs Vorschlägen zu Straßenbenennung

Nur bis 13. Juli 2018!

Unter https://opencall.n2025.de/items/32792 kann ab sofort für das Straßennamen-Projekt, an dem auch  die VVN Nürnberg beteiligt ist, abgestimmt werden. Es geht um 3.700 € und noch wichtiger: Es geht darum, endlich Bewegung in die Stadtspitze zu bekommen! Seit langen Jahren wird eine angemessene Ehrung der WiderstandskämpferInnen in Nürnberg auf die lange Bank geschoben.

Ein Kulturhauptstadt muss sich auch zu diesem Teil bekennen: Der Kultur des Widerstands

Hinweis: Eine Anmeldung bei https://opencall.n2025.de/items/32792 ist nicht erforderlich, es genügt Angabe der Mailadresse und des Namens, sowie die anschließende Bestätigung der Antwortmail des Kulturbüros

 

 

 

Infos zu

09.06.2018: Landesparteitag der AfD in Nürnberg und demokratische Aktionen hierzu

22. Mai 2018

, ,

Die rassistisch-völkische AfD plant am Wochenende 09./10.06.2018 in der städtischen Meistersingerhalle Nürnberg ihren Landesparteitag. Die demokratische Öffentlichkeit plant zeitgleich wichtige Veranstaltungen:

  • Gegenkundgebung der  Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metrolpolregion Nürnberg: Sa, 09.06.2018, 10:30 Uhr. Platz der Opfer des Faschismus
  • Demonstration des Bündnis Nazistopp / DIDF zum Todestag des NSU-Opfers Ismail Yaşar 09.06.2005 zum Tatort  Scharrerstraße [noch in Planung]
  • Internationales Straßenfest gegen Rassismus und Diskriminierung: Sa, 09.06.2018, ab 14 Uhr, Aufsessplatz

Nürnberg bleibt bunt! Basta.

 

12.06.2018: Mitgliederversammlung mit Silvia Gingold

22. Mai 2018

An alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde der VVN-BdA Nürnberg,


Bitte jetzt schon vormerken: Wir laden ein zur Mitgliederversammlung der VVN-BdA

mit dem Thema:

Antifaschismus als Feindbild: VVN-BdA im Visier des „Verfassungsschutzes“

Am Dienstag 12. Juni, um 19.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof.

Als Gast ist bei uns Silvia Gingold aus Kassel, pensionierte Lehrerin und eines der ersten Berufsverbotsopfer in den 70er Jahren – Mitglied der VVN-BdA und Tochter des Widerstandskämpfers und VVN-Mitbegründers Peter Gingold. Sie hat im letzten Jahr beim Verwaltungsgericht Kassel gegen ihre Überwachung durch den hessischen „Verfassungsschutz“ und auf Löschung ihrer dort gesammelten Daten geklagt – und verloren. Begründet hat das Gericht die Entscheidung u. a. mit dem Engagement von Silvia für die VVN-BdA, die der „Verfassungsschutz“ – ähnlich wie in Bayern – als „linksextremistisch“ einstuft. Silvia Gingold wird über ihre Erfahrungen berichten. Wir meinen: Stoff für eine rege Diskussion.

Gäste sind herzlich eingeladen.

Rundbrief 04-18.cleaned

Aufruf des VVN-Bundesausschusses: Die Kriegsgefahr bannen! Unterschriftenaktion

13. Mai 2018

Der Bundesausschuss VVN-BdA verbreitete Anfang Mai unter der Überschrift »Die Kriegsgefahr bannen – Abrüstung statt Aufrüstung« folgende Erklärung:

„Wir erleben aktuell eine dramatische Zuspitzung der internationalen Konflikte Aufruf des VVN-Bundesausschusses: Die Kriegsgefahr bannen! Unterschriftenaktion weiterlesen »

Donnerstag, 03. Mai, 19.00 Uhr – Nordkorea im Fadenkreuz – Wie gefährlich ist die Region?

4. April 2018

mit Dr. Rainer Werning, Politikwissenschaftler & Publizist. Werning befasst sich seit Ende der 1960er Jahre intensiv mit diesen Regionen.  Donnerstag, 03. Mai, 19.00 Uhr – Nordkorea im Fadenkreuz – Wie gefährlich ist die Region? weiterlesen »

Unserem Kameraden Erich Ude zum Gedenken

31. März 2018

Erich Ude, unser unermüdlicher Mitstreiter ist nach langer Krankheit am 25. März 2018 verstorben.

Erich Ude

Er wird uns, er wird der antifaschistischen Bewegung insgesamt fehlen.

Das Frankenfernsehen wird einen Nachklang zu ihm senden:
Unserem Kameraden Erich Ude zum Gedenken weiterlesen »

20.04.2018: Veranstaltung zu Hugo Höllenrainer

20. März 2018

,

Keineswegs zufällig wollen wir am Tag der Befreiung Nürnbergs die Geschichte des Sinto  Hugo Höllenrainers erzählen. 20.04.2018: Veranstaltung zu Hugo Höllenrainer weiterlesen »

19.04.2018: Sonderführung durch die Ausstellung „Banditi e rebelli“

19. März 2018

 

19.04.2018, 16:45, Foyer Rathaus Erlangen

Besuch der Wanderausstellung »Banditi e ribelli« in Erlangen
Sonderführung durch die Ausstellung mit Nadja Bennewitz M.A.

Vom 26. März bis 20. April 2018 ist im Rathaus Erlangen (Foyer) die Ausstellung ›Banditi e ribelli‹ zu sehen.

Diese fotodokumentarische Ausstellung erzählt die Entwicklung des Partisanenkrieges in Italien zwischen 1943 und 1945. Kurze chronologisch aufgebaute Texte des Historikers Santo Peli und mehr als 120 Fotografien dokumentieren das Leben und die Anstrengungen der jungen Frauen und Männer, die gegen den Krieg, gegen Faschismus und gegen die Greuel der deutschen Besatzung kämpften.

Es laden ein: Die Naturfreunde Ortsgruppe Nürnberg-Mitte und die VVN-BdA Nürnberg

Termin: Donnerstag, 19. April 2018 um 16.45 Uhr

Treffpunkt ist im Rathaus Erlangen (Foyer), Rathausplatz 1

Anmeldungen bitte bis zum 14. April 2018 an fh@eyho.de  oder bei Georg-Neubauer@t-online.de

 

Ältere Nachrichten ·