Fahrt nach Buchenwald 22./23.09.2018

18. Juni 2018

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Geplant im Herbst 2018 – Um Anmeldungen wird jetzt schon gebeten.

Fahrt nach Weimar, zur KZ-Gedenkstätte Buchenwald und zum Bauernkriegs-Panorama bei Bad Frankenhausen

 

Termin: Samstag 22. bis Sonntag 23. Sept. 2018     –     Voraussichtliches Programm:

Von Andreas Trepte – Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5

Abfahrt mit dem Bus am Samstag gegen 7:00  in Nürnberg –  Stadtführung in  Weimar  –  Um 14:00 Uhr Führung durch die KZ-Gedenkstätte in Buchenwald mit Dr. Ulrich Schneider (Bundessprecher der VVN-BdA) – Übernachtung in Weimar.

Sonntag: Nach dem Frühstück Besuch  des Bauernkriegspanorama bei Bad Frankenhausen (verbunden mit einer Führung).

Gegen 19:00 Uhr wollen wir wieder in Nürnberg zurück sein.

(Die vorgesehenen Abfahrts- Rückkehr- bzw.  Besuchszeiten können sich geringfügig ändern)

Preis mit allen Leistungen (Fahrt,  Übernachtung, Eintritt und Führungen) 130,-€  im DZ (150,-€ EZ);

Für Schüler, Studenten. und Geringverdiener: 80 €

 

31.08.2018: Vorgänge in Chemnitz – einfach gruselig

31. August 2018

Am Sonntag vor einer Woche  –  Neonazis machen Jagd auf Migranten nach Messerstecherei am Rande eines Stadtfestes

Eine Messerstecherei in der Nacht zum Sonntag am Rande des Stadtfestes war extrem rechten Gruppen willkommener Anlass für die Machtdemonstration auf Chemnitz’ Straßen. Ein 35jähriger war im Krankenhaus verstorben, zwei weitere Anwesende wurden verletzt. In den Konflikt waren nach ersten Ermittlungen der Polizei etwa zehn Menschen verwickelt. Der genaue Tathergang und die Hintergründe sind noch nicht bekannt.

Ein Aufzug von hasserfüllt-aggressiven Rechten beendete am Sonntag das Stadtfest in Chemnitz. Mit Fußtritten attackierten Neonazis und Hooligans Menschen, die sie für Migranten hielten, und jagten sie durch die Straßen. Auf im Internet kursierenden Videos ist zu sehen, wie mutmaßliche Ausländer grundlos angegriffen werden. Die in der Innenstadt marschierende Menge von etwa 1.000 Personen skandierte »Wir sind das Volk« und »Das ist unsere Stadt«. Einzelne Rufer peitschten die Pogromstimmung mit Parolen wie »Ausländer raus«, »elendes Viehzeug« und »deutsch, sozial und national« an. Die Polizei stand mehr oder weniger hilflos daneben …

Einen Tag danach am Montag  –  Eskalation in Chemnitz

Nach den rechten Ausschreitungen vom Sonntag sind am Montag in Chemnitz mindestens sechs Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei seien Feuerwerkskörper und Gegenstände geworfen worden. Gegen zehn Personen, die den »Hitlergruß« gezeigt haben sollen, werde ermittelt. …

Wieder einen Tag  drauf am Dienstag – Der Ministerpräsident verteidigt den Polizeieinsatz

Die erneute Eskalation von Gewalt in Chemnitz am Montagabend hat am Dienstag für heftige Kritik an der sächsischen Landesregierung und Polizei gesorgt. Diese verteidigten den Einsatz dennoch als erfolgreich. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landesinnenminister Roland Wöller (beide CDU) sprachen von einem »erheblichen Mobilisierungspotential«, dramatisch beschleunigt durch das Internet. ..,

Und erst am Mittwoch räumt der Ministerpräsident aufgrund des größer werdenden öffentlichen Drucks (auch aus Berlin) ein, dass seine Regierung und die Polizei die Lage völlig unterschätzt haben …

Dass die führenden politischen Kräfte in Sachsen und der Ministerpräsident die Dramatik dieser Auseinandersetzung tatsächlich begriffen haben, darf allerdings bezweifelt werden. Seit Jahren wurde von den Verantwortlichen die Rolle und das Gewicht der Extremen Rechten immer wieder herunter gespielt.

 

21.08.2018: Sommertreff der VVN-BdA Nürnberg für alle

7. August 2018

Herzliche Einladung
Zum Sommer-Treff 2018 der VVN-BdA  21.08.2018: Sommertreff der VVN-BdA Nürnberg für alle weiterlesen »

Antifaschistische Stadtrundgänge „Widerstand in Nürnberg – Straßennamen für Nürnberg“

21. Juli 2018

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Update:

Der nächste Rundgang findet statt am Sa, 22.09.2018,  17 Uhr im Rahmen der Nürnberger Stadtverführungen

Anmeldung erforderlich über die Homepage der Stadtverführungen


Stadtrundgänge zum Widerstand

Danke für das rege Interesse an unseren Rundgängen! Wir haben diese hier auf Youtube dokumentiert Antifaschistische Stadtrundgänge „Widerstand in Nürnberg – Straßennamen für Nürnberg“ weiterlesen »

200 Holocaust-Leugner bei Demo in Nürnberg – na und?!

2. Juli 2018

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Keineswegs aus dem Nichts …

Der Rechtsschwenk der deutschen Politik ermöglicht nun auch neue Spielräume für Holocaust-Leugner und Antisemiten. Sie werden mehr, sie werden radikaler. Politik und Bürgertum verschweigen sich dagegen vollkommen. Nicht einmal medial wurde bislang (Stand 02.07.2018) das Ereignis in der selbsternannten Stadt der Menschenrechte Nürnberg kommentiert.

Das Nürnberger Bündnis Nazistopp zieht wie folgt Bilanz:

https://www.nazistopp-nuernberg.de/Juni-2018_index161.htm

„Große Teile der Nürnberger Stadtgesellschaft lehnen sich zurück, genießen einen sonnigen Samstagnachmittag und auf den Straßen sammelt sich ungestört das braune „Volk“ und hetzt wie zu Weimarer Zeiten. Es waren mehr als zweihundert Neonazis und Aktive der Holocaustleugner-Szene. Erstmals in den letzten Jahren waren es mehr extrem Rechte als GegendemonstrantInnen auf Nürnbergs Straßen. Ungestört durften mehrere RednerInnen übelste, radikalste antisemitische Hetze von sich geben. Eine wahrhaftige Schande für die angebliche Stadt der Menschenrechte. Am gestrigen Samstag war Nürnberg keine Stadt der Menschenrechte, sondern eine Stadt der rechten Menschen.

Wir dachten, zumindest Hitlergrüße und die offen nationalsozialistische Propaganda seien in der Bundesrepublik Deutschland tabu und juristisch entsprechend strafbewehrt. Werden nach dem Sterben der letzten Holocaust-Überlebenden jetzt wieder Jüdinnen und Juden zum Abschuss frei gegeben? Darf man jetzt wieder Jüdinnen und Juden „das Maul stopfen“, wie ein Redner gestern sagte? Darf man jetzt wieder offen behaupten, der Holocaust sei nicht einzigartig und überhaupt eine Erfindung der Juden?

Wenn das alles nun als Meinungsfreiheit durchgeht, dann ist, um Shakespeare zu zitieren, etwas faul im Staate Dänemark. Dann müssen wir im Umgang mit Holocaustleugnern und gewalttätigen Neonazis nach dem NSU-Skandal ein fortwährendes Staatsversagen feststellen. Wenn ein offen nationalsozialistischer Aufmarsch – ein aus der Schweiz stammender Redner lobte Hitlers mein Kampf und regte an, diese „Vorlage“ müsse man erneut „umsetzen“ – in einer der ehemaligen Hochburgen der NS-Bewegung ungestört und von Behörden unbehelligt organisiert werden kann, dann sind wir tatsächlich nicht so weit von 1933 entfernt, wie manche meinen.

Wir sind entsetzt und wütend. Was nützt es, Nürnberger Nazibauten für Millionen Euro zu restaurieren, wenn Neonazis und militante Holocaustleugner im Windschatten staatlicher Flüchtlingsabwehr und im Zuge des Aufschwungs rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien ihren erneuten Aufstieg proben?“

Endstation Rechts Bayern:

Demonstration für Holocaust-Leugner: Maximale Provokation, minimale Reaktion der Polizei

Unterstützt das Straßennamen-Projekt für den Widerstand!

19. Juni 2018

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zwei von sechs Vorschlägen zu Straßenbenennung

Nur bis 13. Juli 2018!

Unter https://opencall.n2025.de/items/32792 kann ab sofort für das Straßennamen-Projekt, an dem auch  die VVN Nürnberg beteiligt ist, abgestimmt werden. Es geht um 3.700 € und noch wichtiger: Es geht darum, endlich Bewegung in die Stadtspitze zu bekommen! Seit langen Jahren wird eine angemessene Ehrung der WiderstandskämpferInnen in Nürnberg auf die lange Bank geschoben.

Ein Kulturhauptstadt muss sich auch zu diesem Teil bekennen: Der Kultur des Widerstands

Hinweis: Eine Anmeldung bei https://opencall.n2025.de/items/32792 ist nicht erforderlich, es genügt Angabe der Mailadresse und des Namens, sowie die anschließende Bestätigung der Antwortmail des Kulturbüros

 

 

 

Infos zu

09.06.2018: Landesparteitag der AfD in Nürnberg und demokratische Aktionen hierzu

22. Mai 2018

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Die rassistisch-völkische AfD plant am Wochenende 09./10.06.2018 in der städtischen Meistersingerhalle Nürnberg ihren Landesparteitag. Die demokratische Öffentlichkeit plant zeitgleich wichtige Veranstaltungen:

  • Gegenkundgebung der  Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metrolpolregion Nürnberg: Sa, 09.06.2018, 10:30 Uhr. Platz der Opfer des Faschismus
  • Demonstration des Bündnis Nazistopp / DIDF zum Todestag des NSU-Opfers Ismail Yaşar 09.06.2005 zum Tatort  Scharrerstraße [noch in Planung]
  • Internationales Straßenfest gegen Rassismus und Diskriminierung: Sa, 09.06.2018, ab 14 Uhr, Aufsessplatz

Nürnberg bleibt bunt! Basta.

 

12.06.2018: Mitgliederversammlung mit Silvia Gingold

22. Mai 2018

An alle Mitglieder, Freundinnen und Freunde der VVN-BdA Nürnberg,


Bitte jetzt schon vormerken: Wir laden ein zur Mitgliederversammlung der VVN-BdA

mit dem Thema:

Antifaschismus als Feindbild: VVN-BdA im Visier des „Verfassungsschutzes“

Am Dienstag 12. Juni, um 19.30 Uhr im Nachbarschaftshaus Gostenhof.

Als Gast ist bei uns Silvia Gingold aus Kassel, pensionierte Lehrerin und eines der ersten Berufsverbotsopfer in den 70er Jahren – Mitglied der VVN-BdA und Tochter des Widerstandskämpfers und VVN-Mitbegründers Peter Gingold. Sie hat im letzten Jahr beim Verwaltungsgericht Kassel gegen ihre Überwachung durch den hessischen „Verfassungsschutz“ und auf Löschung ihrer dort gesammelten Daten geklagt – und verloren. Begründet hat das Gericht die Entscheidung u. a. mit dem Engagement von Silvia für die VVN-BdA, die der „Verfassungsschutz“ – ähnlich wie in Bayern – als „linksextremistisch“ einstuft. Silvia Gingold wird über ihre Erfahrungen berichten. Wir meinen: Stoff für eine rege Diskussion.

Gäste sind herzlich eingeladen.

Rundbrief 04-18.cleaned

Aufruf des VVN-Bundesausschusses: Die Kriegsgefahr bannen! Unterschriftenaktion

13. Mai 2018

Der Bundesausschuss VVN-BdA verbreitete Anfang Mai unter der Überschrift »Die Kriegsgefahr bannen – Abrüstung statt Aufrüstung« folgende Erklärung:

„Wir erleben aktuell eine dramatische Zuspitzung der internationalen Konflikte Aufruf des VVN-Bundesausschusses: Die Kriegsgefahr bannen! Unterschriftenaktion weiterlesen »

Donnerstag, 03. Mai, 19.00 Uhr – Nordkorea im Fadenkreuz – Wie gefährlich ist die Region?

4. April 2018

mit Dr. Rainer Werning, Politikwissenschaftler & Publizist. Werning befasst sich seit Ende der 1960er Jahre intensiv mit diesen Regionen.  Donnerstag, 03. Mai, 19.00 Uhr – Nordkorea im Fadenkreuz – Wie gefährlich ist die Region? weiterlesen »

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