Bericht zur Jahreshauptversammlung

9. Mai 2026

Am Samstag, 21. März 2026 fand unsere Jahreshauptversammlung (JHV) im Nachbarschaftshaus Gostenhof statt.  

Sie war trotz des Streiks im Öffentlichen Nahverkehr (damit für viele verbunden einem schwierigen Zugang zum Versammlungsort) mit 20 TeilnehmerInnen verhältnismäßig gut besucht.

  • Der umfangreiche Tätigkeitsbericht des Vorstands  wurde mit  einem herzlichem Dank an den bisherigen Vorstand zur Kenntnis genommen.

  • Danach gab es eine rege Diskussionen zur internationalen Lage und der wachsenden Kriegsgefahr. Entschieden verurteilt wurde die massive Aufrüstung und die damit verbundenen Diskussionen über Sparmaßnahmen vor allem im Sozialbereich.
    Als Konsequenz daraus wurde in den Redebeiträgen auf die Notwendigkeit einer Verstärkung der Proteste gegen die Kriegspropaganda verwiesen. Z.B. durch die Teilnahme 6.Aprll beim Ostermarsch 2026

  • Es war ebenfalls nur konsequent, dass auch eine aktuell bekannt gewordene brutale Polizeirazzia in Nürnberg die Diskussion auf der JHV bestimmte. So berichtete uns eine junge Aktivistin über ihre persönlichen Erfahrungen bei dieser skandalösen Polizeirazzia am 11. März.
    Die damit verbundene Einschüchterung wurde von den Anwesenden zurückgewiesen und den Betroffenen die volle Solidarität der VVN-BdA Nürnberg versichert. 

    Verwiesen wurde dabei auch auf die Klarstellung unserer Landesorganisation: 

    „Wer gegen Nazis kämpft, kann sich auf den Staat nicht verlassen“ Esther Bejarano.  Die VVN-BdA Bayern verurteilt die am 11. März 2026 durchgeführten Hausdurchsuchungen gegen Antifaschist:innen.
    https://bayern.vvn-bda.de/ 

  • Ebenfalls wurden auf der JHV zwei Anträge und eine Resolution diskutiert und einstimmig beschlossen.
    1. Finanzielle Unterstützung einer Bus-Fahrt zur Demonstration gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Grafenwöhr am 30. Mai 2026.
    2. Finanzielle Unterstützung der Jugendorganisation SDAJ für einem Infostand auf dem Pfingstcamp am 22.05.26 in Thalmässing.
    3. Und es wurde auch im Rahmen der internationalen Solidarität zum Ausdruck gebracht:
      Es reicht – Schluss mit dem Terror der USA gegen Kuba! (siehe Anlage)

  • Neu gewählt wurden auf der JHV 2026:
    • Der Vorstand: 
      Einstimmig gewählt wurden: 
      Hans Brenner und Hanspeter Schötz als Sprecher
      Georg Neubauer für die Kassenverwaltung
    • Der Beirat (zur Unterstützung und Beratung des Vorstands):
      Etzelt Thomas, Hadeler Kristina, Hatzold Niklas; Wandt Hannes;

      Es ist bedauerlich, dass keine weiteren Kandidaten –  insbesondere Frauen – für dieKandidatur zu gewinnen waren.

Gez. Georg

Beschlossene-Antraege-der-JHV-2026.pdf

Resolution-zu-Kuba-JHV-2026.pdf

VVN-BdA-Bayern-Hausdurchsuchungen-durch-Polizei.pdf

Ostermarsch 2026

12. April 2026

Überall in ganz Deutschland konnte festgestellt werden: Die Beteiligung war zahlreicher als in den Vorjahren. So war es in der ganzen Republik und auch bei uns in Nürnberg

Der Ostermarsch 2026 war ein weiterer – wenn auch kleiner –  Schritt voran.

Mit ca. 2.000 Menschen, nahmen fast doppelt so viele Menschen teil wie in den letzten Jahren   Das hat auch damit zu tun, dass mehr junge Teilnehmer dabei waren – insbesondere auch aus der Bewegung gegen die Wiedereinführung der des „Kriegsdienst“.

Wie waren wieder mit einem Info-Stand vor Ort am Kornmarkt dabei. Es gab gute Gespräche und auch Zahlreiche Flyer. Broschüren und verschiedenste Antikriegsbücher fanden Zuspruch.

Veranstaltungshinweis

8. Februar 2026

Gedenkveranstaltung am 27.Jan. 2026 auf dem Platz der Opfer des Faschismus

8. Februar 2026

Unsere Veranstaltung war – angesichts von Wetter und eingeschränktem Straßenverkehr – mit ca. 100 Teilnehmer gut besucht. Die Beiträge von Werner Lutz und auch der beiden Kolleginnen der Ver.di-Jugend kamen gut an. Unsere Kameradin Eilin Hermann  hat unser Gedenken mit dem Cello wunderbar begleitet.  Ihnen und auch Chris Mössner für die souveräne Moderation ein herzliches Dankeschön.

Ein Erlanger Aktionsbündnis hat sich dem Gedenken an die Euthanasie-Morde in Erlanger Kliniken angenommen. Seit 2019 führt das Bündnis jährlich Gedenkkundgebungen am Platz bei der Herz-Jesu-Kirche durch – auch dieses Jahr wieder am 31. Januar. Dabei informierte Werner Lutz u.a. über die grausamen Morde der Nazis und über die Auseinandersetzung um eine würdige Erinnerung in Erlangen

Rede zur Erinnerung an die Opfer der NS-Euthanasie

Rede verdi Jugend

Neuer Rundbrief erschienen

2. Januar 2026

Diese Karte hat unser Kamerad Alfred Emmerling – erstellt.

Dargestellt ist eine kurze Episode aus dem 1. Weltkrieg. An einigen Frontabschnitten unterbrachen „einfache“ Soldaten kurzzeitig das Morden, redeten und feierten miteinander. Der Text lautet:

„Weihnachten ist schön. Aber wirklich blöd, dass wir uns morgen wieder totschießen müssen“.

Die Heeresführung sorgte ganz schnell dafür, dass das eine einmalige Aktion blieb.

Verbunden damit waren  auch die Wünsche unserer beiden ältesten Mitglieder KameradInnen in Nürnberg  Lilo Seibel-Emmerling (93) und Alfred Emmerlich (96 Jahre jung). Ihr Wunsch ist kurz und bündig: Gesundheit und „Grenzenlose Kriegsuntüchtigkeit“

Dahinter steht das Wissen von Zeitzeugen verbunden mit der Erfahrung und dem Wissen: Die schlimmste Geisel der Menschheit ist der Krieg!

Download Rundbrief

AfD-Jungend stoppen!

19. November 2025

Besuch des Museums ‚memoriam nürnberger prozesse‘

19. November 2025

Stadt(Ver)Führungen 2025

12. Oktober 2025

Am Wochenende 19. bis 21. September 2025 waren in Nürnberg wieder die Stadt(ver)führungen.

Auch in diesem Jahr war die VVN-BdA Nürnberg-Fürth dabei  mit zwei antifaschistischen Rundgängen unter dem Arbeitstitel „was konnte man sehen – was wollte man sehen“.

Am Samstag um 15:00 Uhr trafen sich über 20 interessierte zu unserem Rundgang durch Gostenhof.

Beginnend am Zwangsarbeiter*innen Mahnmal „Transit“ auf dem Plärrer berichteten wir an verschiedenen Stellen über Gedenkorte, widerständige Menschen und deren Wohnhäuser, Arisierung, Judenhäuser und auch Zwangsarbeiter*innen Lager. Gezeigt wurde auch eine ehemalige jüdische Berufsschule.

Am Sonntag um 11:00 Uhr waren es dann sogar 25 Personen die sich für unseren Rundgang interessierten. Auch an diesem Tag begannen wir wieder am Mahnmal „Transit“, wo wir auch auf den „Plärrerautomaten“ hinwiesen, in den 30er Jahren ein beliebter Treffpunkt für alle Menschen der Stadt.

Dann ging es den Frauentorgraben entlang; vorbei an ehemaligen Wohnungen von widerständigen Frauen, dem Standort des „Kulturvereins“ wo am 15.9.1935 die Nürnberger Rassegesetz beschlossen wurden aber auch an Gedenkstellen für Verfolgte Sinti und Roma, Homosexuelle Menschen sowie für die ehemalige Synagoge in der Essenweinstraße. Auf unserem Weg kamen lagen auch Zwangsarbeiter*innen Unterkünfte aber auch deren Arbeitsstellen. Als Beispiele waren dafür die zentrale des Siemens-Schuckert Konzerns aber auch das Opernhaus. (Hanspeter Schötz)

Enthüllung Gedenktafel

18. Mai 2025

Am 8.Mai 2025 war es soweit:

Der Nürnberger ‚Platz der Opfer des Faschismus‘ erhielt endlich eine würdige, den ‚Platz‘  erläuternde Gedenktafel.

Oberbürgermeister Marcus König enthüllte die Tafel mit den Worten: „Endlich wird eine Lücke auf dem Platz geschlossen“. Er bedankte sich u.a. auch für das Engagement der Nürnberger VVN-BdA.

Anbei die Rede von OB König sowie ein paar Fotos zu dieser erfreulichen Aktion am 8.Mai, dem Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg.

PROTEST GEGEN RECHTEN AUFMARSCH!

25. April 2025

Ältere Nachrichten ·