„Wer den 8.Mai nicht feiert, hat schon verloren!“

16. Juni 2024

war das Motto der Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung am Platz der Opfer des Faschismus

Über 90 Freundinnen und Freunde waren gekommen und erlebten ein hervorragend moderiertes Programm mit einem historischem Überblick, kulturellen Einlagen und klaren politischen Aussagen und Forderungen.

Begrüßt wurden die Anwesenden durch Ute Rüppel mit einem Gedicht von Willy Meurer und Erinnerungen von Zeitzeugen. Die musikalische Begleitung der Beiträge übernahm Achim Göttert mit seinem wunderbaren Saxophon.

Im ersten Redebeitrag gab Gabi Müller-Ballin einen geschichtlichen Überblick über die Situation in Nürnberg im Mai 1945. Tatjana Sambale analysierte in der Hauptrede die heutige Situation bezugnehmend auf den historischen Hintergrund, um daraus Forderungen für die Zukunft abzuleiten.

Zwischen den beiden Reden trug Ute Rüppel das Gedicht „Krieg dem Kriege“ von Kurt Tucholsky vor. Georg Neubauer verabschiedete die Teilnehmer unter anderem mit einem Auszug eines offenen Briefes von Esther Bejarano, den sie zum Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung verfasst hatte.

28.-30.06.2024: Studienfahrt zum ehem. KZ Natzweiler

29. Februar 2024

Bitte jetzt schon anmelden, begrenzte Plätze!

3-Tages-Studienfahrt zum KZ NatzweilerKreisvereinigung Nürnberg/Fürth (vvn-bda.de)

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27.04.2024 Fachtagung Neofaschismus

25. Februar 2024

Was wir wissen müssen.
Was wir tun können.

Mit: Volkmar Wölk, Wolfgang Veiglhuber, Gerd Fischer

Kooperationsveranstaltung mit dem Fürther Bündnis gegen Rechts

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Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes 27.01.2024,11:00 Uhr

18. Januar 2024

So könnte der Text der Stele den Platz erläutern…

Wir fordern eine erklärende Gedenkstele

Sensationell: Über 700 Teilnehmende an unserer Kundgebung zum Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz vor 79 Jahren. So viele wie noch nie – und aus aktuellem Anlass wichtiger denn je. Die Hauptrede hielt Tatjana Sambale, die mahnende Worte zum Frieden fand.

Die Forderung an die Stadt Nürnberg, nach einer erklärenden Stele am Platz wurde durch Georg Neubauer und Hanspeter Schötz laut.

Hier die Beitrage von Tatjana Sambale und Georg Neubauer / Hanspeter Schötz

Unser Gedenken an die Reichsprogromnacht 1933

10. November 2023

Eine gelungene Gedenkveranstaltung am Hans-Sachs-Platz /Spitalbrücke – Synagogen-Denkmal

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Liste der neununddreißig Nürnberger Opfer der Reichspogromnacht, deren Namen verlesen wurden. Sie waren Opfer von Folter, Schlägen und Inhaftierung, wurden ermordet oder nahmen sich aus Angst vor Verfolgung das Leben. Erinnerungen eines Zeitzeugen aus Nürnberg zur Pogromnacht 1938, sowie zwei Gedichte (Brechts „Judenhure“ mit Bezug zu den Nürnberger Rassegesetzen und Kurt Tucholskys „Rosen auf den Weg gestreut“ im Hinblick auf den Rechtsruck in Deutschland und Europa) waren Bestandteil der Veranstaltung.

Gestaltet wurde die Gedenkfeier am Gedenkstein der Nürnberger Hauptsynagoge231109 von Gabi M.-B., Mechthild G., Kristina H., Angela R, Ute L. (Idee und Konzept) und Hanspeter S., musikalisch einfühlsam umrahmt von dem Musiker Achim G. mit seinem Saxophon.

„Wir stehen hier am Gedenkstein für die Nürnberger Hauptsynagoge. Diese wurde von den Hitler-Faschisten und den von ihnen aufgewiegeltem Mob bereits Wochen vorher schon im August zerstört.
Vor 85 Jahren am 9.Nov. wurden in Nürnberg von organisierten SA-Trupps Wohnungen und Geschäfte von jüdischen Mitbürgern verwüstet, geplündert und zerstört. Wenn sie der Besitzer habhaft wurden, wurden diese erniedrigt und misshandelt. In diesem Zusammenhang gab es in unserer Stadt mindestens 19 Menschen die ermordet oder in den Suizid getrieben wurden. Weit über 150 jüdische Menschen wurden verhaftet, gefoltert und in Gefängnisse oder nach Dachau verschleppt.
Auch die zweite große Nürnberger Synagoge in der Essenweinstraße wurde an diesem Tage geplündert, zerstört und angezündet. Die Feuerwehr versuchte gar nicht zu löschen, sondern verhinderte nur das Überspringen des Feuers auf die Nebengebäude. Diese Menschenverachtung und Menschenfeindlichkeit, die zu diesen Grausamkeiten führte, bricht sich leider auch heute international wieder Bahn. So wurden durch Kämpfer der palästinensischen Organisation „Hamas“, um auf ihre Situation im Gaza-Streifen aufmerksam zu machen, wahllos jüdische Menschen entführt, misshandelt und/oder ermordet. Die Reaktion der israelischen Regierung ist die Bombardierung von Gaza, ein Gebiet, das doppelt so dicht besiedelt ist wie Nürnberg. Die Bevölkerung wird zwar zum Verlassen aufgerufen, aber ein Weg in eine sichere Bleibe und Zukunft ist nicht in Sicht. Mir scheint es sind unvernünftige Zeiten. Ich will aber die Hoffnung nicht aufgeben, dass sich auch hier die Kräfte durchsetzen, die diesen grausamen Krieg schnellstens beenden wollen.“

(Aus der Rede unseres Vorstandsmitglieds Hans-Peter Schötz)

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

6. November 2023

Gegen die AfD – Infos und Süßes

15. August 2023

das Nürnberger Bündnis Nazistopp tauschte am 12.08.2023 Süßes gegen Saures: Wer vom Infostand der AfD einen Flyer Mitnahme und in die bereitgestellte Mülltonne warf, bekam einen süße Belohnung.

Für uns die beste Gelegenheit, unsere #NoAfD-Ausstellung zu präsentieren

Hier die Rede unseres Sprechers Georg Neubauer:

Kurzer Redebeitrag von Georg Neubauer zur Ausstellung der VVN-BdA Neofaschismus heute (12.08.2023)

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Frauen gegen den Nationalsozialismus

5. Juni 2023

Recherche von unserer Kameradin Annette Dahms nun im Franken-Fernsehen

(c) Medienwerksattt Franken

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Der Erste Mai 2023 und die VVN

3. Mai 2023

Auch dieses Jahr waren wir wieder nach der Demonstration mit einem Informations-Stand auf der 1-Mai – Kundgebung des DGB am Kornmarkt vertreten. Sie ist mit 5 – 6 Tausend Teilnehmern der größte Treff von gewerkschaftlich und sozial engagierten KämpferInnen in unserer Stadt. Darunter sind auch nicht wenige mit grundsätzlich antifaschistischen sowie antimilitaristischen Auffassungen. Deswegen war auch unser Info-Stand schon immer ein Anlaufpunkt für Mitglieder der VVN-BdA und darüber hinaus Interessierte an unserer Arbeit und unseren Aktionen.

Eine nicht unwesentliche Voraussetzung ist dabei auch das Wetter. Leider setzte heuer am Kornmarkt ab ca. 14:00 Uhr Regen ein und es wurde ziemlich ungemütlich. Bis dahin aber gab es viele Diskussionen und auch Zeitschriften und Flyer zu verschiedenen Themen wurden mitgenommen.

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Kamerad Ernst Grube zu zwei Sorten Festungshaft in Landsberg und Errichtung des KZ Dachau

3. Mai 2023

Rede am 22. März 2023 in Landsberg

Verehrte Anwesende,
der Ort Landsberg und die Justizvollzugsanstalt sind auf besondere Weise mit
dem Aufstieg der Nazis, mit deren Verbrechen und Verbrechern verbunden.
Hier zeigte sich schon weit vor der Machtübertragung an die Nazis, dass in der
„Ordnungszelle Bayern“ für die Feinde der ersten deutschen Demokratie Milde
und wohlwollende Förderung galt.
1920 war hier Graf Arco in äußerst bequemer Festungshaft. Der Mörder von
Kurt Eisner, dem ersten Ministerpräsidenten des Freistaates Bayern.

Ernst Grube (CC0 1.0 by Wzwz)
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