23. April 2015: Kundgebung gegen Pegida

21. März 2015

Diese unverbesserlichen Rassisten von PEGIDA etc.  kann frau/man einfach nicht ohne Protest auf die Bevölkerung loslassen.

Deshalb auf die Straße gegen Pegida Nürnberg am 23. April ab ca. 19 Uhr! Empört euch!

Liebe Bündnismitglieder und Interessierte, am kommenden Donnerstag nun der siebte rassistische Aufmarsch von Pegida Nürnberg in Folge. Am 23. April wollen die extrem Rechten ab ca. 19 Uhr vom U-Bahnhof Hasenbuck loslaufen, über Ingolstädter Straße bis Beginn Tiroler Straße, dann wieder zurück.

Wir rufen erneut zum Straßenprotest gegen die rassistische Demagogie von Pegida Nürnberg auf.

Im Rahmen unseres Rotationsverfahrens hat diesmal der Verein Fliederlich e. V. eine Gegenkundgebung ab ca. 19 Uhr in der Nähe des Pegida-Auftaktes angemeldet. Fliederlich e.V. ist eine der am längsten existierenden Schwulen- und Lesbengruppen in Deutschland.

Bitte kommt auch am nächsten Donnerstag abend wieder auf die Straße – kein Freiraum für menschenverachtende RassistInnen!

12. April 2015 – Fahrt nach Buchenwald

21. März 2015

Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchenwald am So., 12. April 2015 aus Anlass der Selbstbefreiung durch die KZ-Häftlinge. Busfahrt gemeinsam mit der VVN-BdA Bamberg. Abfahrt Sonntag früh – Rückkehr Sonntagabend. (Kosten pro Person ca. 20 Euro) –   hier geht’s zur  Einladung 2015 Buchenwald

09. April 2015: Kundgebung gegen Pegida

21. März 2015

Nach einer kleinen Pause haben wir es erneut mit einem rassistischen Aufmarsch von Pegida Nürnberg zu tun.

Am Donnerstag, den 9. April wollen die extrem Rechten ab 19.30 Uhr erneut vom Prinzregentenufer aus zum Keßlerplatz und zurück laufen.

Im Rahmen unseres Rotationsverfahrens hat die VVN-BdA Nürnberg die Gegenkundgebung ab 19 Uhr in der Nähe des Pegida-Auftaktes angemeldet. Wir brauchen euch am nächsten Donnerstagabend wieder auf der Straße – lautstark und mit klarer Position gegen menschenverachtende Hetze!

Falls es Änderungen gibt, posten wir diese wie immer auf unserer Homepage www.nazistopp-nuernberg.de

Treffpunkt: Donnerstag, den 9. April, 19 Uhr Prinzregentenufer Ecke Theodorstraße. Kommt alle! Für eine Gesellschaft frei von Rassismus! Gegen Pegida Nürnberg und alle anderen Gidas! Wir haben den längeren Atem!

Mit antifaschistischen Grüßen –  Nürnberger Bündnis Nazistopp – und VVN-BdA Nürnberg

06. April 2015 – Ostermarsch

21. März 2015

Auch in diesem Jahr findet in Nürnberg wieder der Ostermarsch statt: Montag. 6.April 2015 Auch in 2015 wollen wir uns mit einen Infotisch beteiligen. Wir bitten um rege Beteiligung.   Info Ostermarsch 2015

26. März 2015: Kundgebung gegen Pegida

21. März 2015

Der Rummel mit der Landplage PEGIDA geht zunächst weiter. Sie wollen am kommenden Donnerstag wieder ihre rassistischen Parolen verbreiten. Wie lange sie durchhalten, ist zur Zeit unklar. Ungestört kann frau/man diese Hetzer auch diesmal nicht lassen. Darüber sind sich Antifa- und Antipegida -Gruppen einig. Bei der letzten Kundgebung waren wir  immerhin noch ca. 300 Protestierende. Wer zeitlich kann, sollte den Protest weiterhin unterstützen. Für den kommenden Donnerstag lädt die Allianz gegen Rechtsextremismus zum Protest ein:   Sehr geehrte Mitvorsitzende, sehr geehrte Koordinierungskreis-Mitglieder, bei unserer heutigen Telefonkonferenz …  haben wir beschlossen, eine gemeinsam von DGB und Allianz getragene Gegenkundgebung zur erneuten Versammlung von Pegida am kommenden Donnerstag zu veranstalten. Do., 26. 3., 19:00 mit LKW, Lautsprecheranlage, Redebeiträgen, ggf. kleinem Kulturprogramm am Keßlerplatz und/oder Ostzugang zum U-Bahnhof Wöhrder Wiese unter dem Motto „Nürnberg hält zusammen – gegen Menschenfeindlichkeit in unserer Stadt“. Mobilisiert soll werden über entsprechende Medieninformationen und über unsere Verteiler. Pegida wird – anders als in den letzten Wochen – nicht mehr am Jakobsplatz agieren, wo die Gruppe isoliert und an den Rand gedrängt wurde (kein Licht, 100m Aufmarschstrecke, fernab von Anwohnern etc.), sondern in einem Wohngebiet unterwegs sein. Deshalb erscheint uns in diesem Fall eine größere Mobilisierung notwendig und sinnvoll zu sein. Ich bitte im Namen der Allianz um entsprechende Informierung über Ihre Verteiler und Unterstützung der Aktion. Viele Grüße  Michael Helmbrecht Das ist zu begrüßen. Kommt zu Hauf!  Änderungen sind denkbar. Bitte die Presseveröffentlichungen verfolgen.

26. März 2015: Vorbereitung Ostermarsch

21. März 2015

Einen Infotisch bzw. eine Mahnwache in Vorbereitung des Ostermarsches planen wir für Donnerstag, den 26.03.2015 in der Zeit von  16.00 Uhr – 18.00 Uhr vor der Lorenzkirche.  Anbei auch das Flugblatt – natürlich zum Weiterverbreiten.

14. März 2015: Würgida abgewürgt!

18. März 2015

In Würzburg fand am letzten Samstag eine großartige Demonstration und Kundgebung  mit über 5.000 Teilnehmern gegen die wiederholten Aufmärsche  der Rassisten statt.

Dabei war auch Erwin Frank Markus Barwasser alias Erwin Pelzig.

Hier ein Link zu seinem Auftritt auf der Kundgebung.  Wer wissen will, wie die Forderung „Nazis verpisst euch!“ in der Zeichensprache für Blinde Menschen aussieht – einfach köstlich!

 

http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/nachrichten/erwin-pelzig-wuerzburg-ist-bunt-100.html

Deutsche Geopolitik – Berlin schiebt ins Kosovo ab

1. März 2015

Von Jörg Kronauer (Junge Welt, 21.02.15)) Massenarbeitslosigkeit und Armut: Selbst die regierungsfinanzierte Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) räumt mittlerweile ein, dass dies auf lange Sicht die zentralen Existenzbedingungen im Kosovo sein werden. 17 Prozent der Bevölkerung haben weniger als 94 Cent pro Tag und Kopf zur Verfügung, jedes sechste Kind leidet wegen Nahrungsmangels an Wachstumsstörungen. Die Lage ist katastrophal. Die Arbeitslosigkeit erreicht 40 Prozent, bei Jugendlichen wohl sogar 70 Prozent. Und seit Jahren festigen sich nicht nur autoritäre Clanstrukturen, auch die Mafia ist im Kosovo zu einer bestimmenden Kraft geworden. (…) Wer derlei Verhältnissen entkommen will, kann kaum anders, als ins Ausland zu fliehen. Die Verantwortlichen für die katastrophale Lage im Kosovo kann man klar benennen. Der völkerrechtswidrige NATO-Überfall des Jahres 1999, die anschließende Besetzung des Kosovo und dessen illegale Sezession am 17. Februar 2008 wurden maßgeblich von der Bundesrepublik betrieben. Sieben der 20 bisherigen KFOR-Kommandeure kamen aus der Bundeswehr. Zwei deutsche UNMIK-Leiter trugen energisch dazu bei, dass die Abspaltung gelang und dass alte UCK-Kämpfer – und mit ihnen die Mafia – neuen Einfluss erlangten. Allein der Bundeswehr-Einsatz im Kosovo verschlang von Mitte 1999 bis Mitte 2013 fast 3,3 Milliarden Euro. Hinzu kamen weitere Milliarden aus EU und USA für nichtmilitärische Aktivitäten. Die Sezession des Kosovo war ein westliches Großprojekt. Wozu das Ganze? Um das Kosovo vom serbischen »Joch« zu befreien und den Menschen dort ein würdiges Leben zu ermöglichen, so jedenfalls lautet die offizielle Propaganda. Wäre sie ernst gemeint, dann müsste man die gesamte westliche Intervention, die immerhin seit fast 16 Jahren andauert, für umfassend gescheitert erklären. Tatsächlich ist es wie üblich um etwas ganz anderes gegangen – um geostrategische Ziele. Serbien, ein traditioneller Widersacher der Berliner Südostexpansion, ist durch den Verlust seiner Südprovinz deutlich geschwächt, sein traditioneller Verbündeter Russland damit ebenfalls hart getroffen worden. Stark profitiert hat hingegen die Bundesrepublik, die ihre Macht ausdehnen und zugleich ein Exempel dafür statuieren konnte, was widerspenstigen Kräften im deutsch dominierten Europa droht. Und wenn dabei so desolate Lebensverhältnisse entstanden sind, dass die Menschen in Scharen fliehen – nun, dann setzt man eben die Abschiebemaschinerie in Gang und zieht bei Bedarf noch den einen oder anderen »Grenzzaun« hoch. Hunger und Elend jedenfalls sind keine Faktoren in der deutschen Machtpolitik.

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung, Chance für Frieden und Demokratie in Europa

1. März 2015

Ein Chance nur dann, wenn sie genutzt wird. Angesichts des sich verstärkenden Kriegsgeschreies verantwortlicher Politiker und der zunehmenden rassistischen Aufmärsche in unserem Land kann nicht oft genug betont werden: Erinnerung allein reicht nicht! Handeln ist notwendig! Deshalb bleiben wir dran!!

Kundgebung zum 27. Januar 2015 zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz

1. März 2015

Aus Anlass des 70-sten Jahrestags der Befreiung des KZ Auschwitz war die Kundgebung des Nürnberger Bündnis gegen Recht erfreulich gut besucht. Trotz Sauwetter und  Kälte harrten über 120 Teilnehmer am Platz der Opfer des Faschismus aus.   Kundgebung-27-01-2015-Befreiung-Auschwitz-Nuernberg-01 Aus der Rede von Annette Dahms:   Die Anerkennung derer und die Erinnerung an die, die nicht gehorcht haben, die „Nein“ gesagt haben zu Rassismus, Faschismus und Krieg, Erniedrigung und Verfolgung von Juden, politisch anders Denkenden, Roma und Sinti, Homosexuellen, allen, die aus religiösen und Humanitären Gründen verfolgt wurden, bleibt in unserem Lande immer noch sehr unzureichend.   Wenn wir aber verhindern wollen, dass so etwas wie Faschismus und Krieg wieder oder immer wieder passieren, müssen wir von denen lernen, die damals Nein gesagt haben. Ich meine nicht nur von Generälen, die sehr spät gegen Hitler vorgehen wollten, sondern von allen, die jüdische Menschen weiter grüßten, andere versteckten, die halfen, die nachfragten, wenn jemand verschwand oder gefoltert wurde, die deren Familien halfen, die vorsichtig Essen weitergaben, Informationen sammelten und verteilten, die andere, egal welcher Herkunft im Widerstand unterstützten.     Kundgebung-27-01-2015-Befreiung-Auschwitz-Nuernberg-02   Aus der Rede von Eckart Dietzfelbinger: Auschwitz mahnt. Um heutigem Rechts-extremismus und Neonazismus das Wasser abzugraben, müssten die Debatten über die Veränderungen in der Gesellschaft offen geführt und die Ursachen dafür diskutiert werden.   Auschwitz mahnt. Es bedarf offener Debatten über Fragen wie Migration, Zuwanderung und der Flüchtlingsbewegungen, und ebenso über den Islam. Migrations-, Integrations- und Kulturpolitik bilden, miteinander ver­schränkt, gesellschafts-politische Schlüsselaufgaben. Die Ergebnisse des Integrationsprozesses, der sich in der Bundesre­publik Deutschland seit den 1970er Jahren vollzogen hat, können sich im europäischen Vergleich sehr wohl sehen lassen, auch wenn viele Deutsche dazu selbst noch immer kein Verhältnis gefunden haben. Auschwitz mahnt. Schließlich bedarf es einer offensiven Strategie der politischen Verteidigung eines starken Wohlfahrtsstaates – als institutioneller Garant der Lebenschancen und Bürgerrechte für diejenigen, die besonders von den unmittelbaren und mittelbaren Krisen-effekten betroffen sein werden. Noch sind die staatlichen Strukturen intakt. Einen Automatismus in Richtung einer Verlagerung der politischen Achse nach rechts gibt es nicht   Kundgebung-27-01-2015-Befreiung-Auschwitz-Nuernberg-03   Unser Kamerad Werner Lutz begleitete die Veranstaltung mit alten und aktuellen  antifaschistischen Liedern.

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